Gewässerschutz, Luftreinhaltung und Lärmschutz

Rückhaltebecken

Die Anlagen im Industriepark der Bayer Bitterfeld GmbH werden nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) betrieben. Moderne Lager- und Umfülleinrichtungen mit Eignungsfeststellungen, bestehend aus korrosionsbeständigen Behältern, Rohrleitungen, Armaturen, Überfüllsicherungen und Auffangsystemen mit flüssigkeitsdurchlässigen Beschichtungen sorgen dafür.

Ein Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 2300 Kubikmetern für anfallendes Niederschlagswasser dient der Sedimentation mitgeführter Feststoffteilchen, bevor diese nach Probennahme in den Reinabwasserkanal des ChemieParks Bitterfeld-Wolfen abgegeben wird. Sollte bei einem Brandfall Löschwasser über die Straßenkanäle abfließen oder Niederschlagswasser eine unzulässig hohe Verschmutzung aufweisen, so dient dieses Rückhaltebecken auch als Zwischenpuffer und verhindert die Verschmutzung öffentlicher Gewässer.

Rückhaltebecken und Klärwerk.

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Rückhaltebecken und Klärwerk.

Verschmutzte Prozess-, Spül- und Spritzabwässer aus den Produktionsanlagen werden dem benachbarten Gemeinschaftsklärwerk zur Behandlung zugeführt.

Zur Wahrung der Luftreinhaltung arbeiten alle ansässigen Firmen auf einem hohen Standard. Prozessintegrierte Filteranlagen und thermische Abgasreinigungsanlagen sorgen für die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionswerte. Freigesetzte Wärmeenergie wird, wenn möglich, als Prozesswärme zurückgeführt.

Zur Reduzierung der Geräuscheemission kommen spezielle Apparaturen und Maßnahmen des technischen Lärmschutzes – zum Beispiel die Abschirmung von Kompressoren – zum Einsatz.

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